27.03.2004, LN, TSG greift Platz drei an

TSG greift Platz drei an

Tanzen, Oberliga der Latein-Formationen: Zweites Turnier am Sonntag in Herford

LÜDENSCHEID o Die Motivation in den vergangenen Wochen war groß, die Zuversicht vor dem zweiten Wettkampf der Saison ist noch größer: Am Sonntag ab 13.30 Uhr betritt die B-Formation der TSG Lüdenscheid in Herford zum zweiten Mal das Oberliga-Parkett. Und nachdem das vorsichtig definierte Ziel Klassenerhalt mit dem vierten Platz beim ersten Saisonturnier in Lübbecke eigentlich fast erreicht ist, blickt Trainer Björn Wachsmuth angriffslustig nach vorne. "Die ersten drei Formationen fahren am 29. Mai zum Aufstiegsturnier", sagt Björn Wachsmuth, "das ist jetzt unsere Zielsetzung."

Seit dem ersten Turnier am 14. Februar hat die Latein-Formation aus der Bergstadt hart trainiert. Am vergangenen Wochenende stand zum Abschluss der Vorbereitung auf die Saisonfortsetzung ein Trainingslager in der Sportschule Wedau in Duisburg auf dem Programm. Mit den Ergebnissen der Arbeit ist der Trainer überaus zufrieden. "Bei vielen Kleinigkeiten hat sich die Formation weiter zum Positiven entwickelt", stellt Wachsmuth fest, "bei der Synchronität und beim Ausdruck haben wir uns stark verbessert." Gleichzeitig relativiert der Trainer die Erwartungshaltung ob dieser Fortschritte: "Man muss natürlich abwarten, wir gut die anderen gearbeitet haben, denn die haben in den vergangenen Wochen ja auch nicht geschlafen."

So blickt die TSG, bei der Kai Szcyglowski trotz eines Sehnenrisses im Arm unbedingt tanzen will, dem Wochenende gespannt entgegen. Die Wertung beim ersten Turnier (zweimal die "3", dreimal die "4") hat die Tendenz in Richtung Spitzengruppe aufgezeigt. Ein Mutmacher. Weniger Mut macht die Terminierung am Sonntag. Bereits um 9 Uhr ist die Eintanz-Zeit der TSG festgesetzt. Das bedeutet: Um 6.30 Uhr startet der Teambus vom Sauerland aus gen Ostwestfalen. "Das wird ein harter Tag für unser Team", sagt Björn Wachsmuth, der nach dem Turnier der A-Formation am Samstagabend in Herford bleibt. Ein harter Tag wohl, doch das werden die Tänzerinnen und Tänzer locker wegstecken, wenn er auch ein erfolgreicher wird. o TM


Lüdenscheider Nachrichten, 27.03.2004