15.05.2004, LN, Geschenk für den Trainer?

Geschenk für den Trainer?

Tanzen, Lateinformation-Oberliga: TSG II hofft auf den Klassenverbleib

KREISGEBIET o Morgen feiert Björn Wachsmuth, Trainer der Oberliga-Latein-Formation der TSG Lüdenscheid, Geburtstag. Das schönste Geschenk, das ihm seine Schützlinge dazu bereiten könnten, wäre ein guter Auftritt beim heutigen Saisonfinale in der Fritz-Husemann-Halle in Witten. Auf dem Spiel steht für die TSG nicht mehr und nicht weniger als der Klassenerhalt.

Nach dem sechsten Platz am Sonntag beim vierten Saisonturnier in Borken hat die B-Formation aus der Bergstadt zwar das Team aus Oberhausen aufschließen lassen müssen, doch der Vorsprung auf Wesel und damit gleichermaßen der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt noch immer zwei Punkte.

Für heute Abend - das Turnier beginnt um 18 Uhr - bedeutet dies: Die C-Formation aus Wesel darf exakt einen Platz besser sein als die Lüdenscheider. Eine eigentlich lösbare Aufgabe für die TSG, die zuletzt in Borken das Team aus Wesel im Kleinen Finale auf den siebten Platz verwies.

Damit das Saisonfinale gelingt, wurde bei der TSG in dieser Woche noch einmal hart trainiert. "Die anderen Mannschaften haben sich in der Pause vor dem Turnier in Borken mehr gesteigert als wir", analysiert Björn Wachsmuth die Darbietungen des vergangenen Wochenendes, "vor allem Oberhausen hat sich wahnsinnig verbessert." Die eigene Leistung in Borken bewertete der Trainer nicht einmal schlecht. "Wir haben aber wohl ein wenig nervös auf die Wertungsrichter gewirkt", sagt Wachsmuth - Wertungsrichter hatte es in Borken reichlich gegeben. Neben den fünf ausschlaggebenden waren auch 23 Wertungsrichteranwärter dabei gewesen, die eine Probewertung abgegeben hatten.

Für den Auftritt in Witten kündigt Wachsmuth an, dass neue Schwierigkeiten in den Auftritt aufgenommen werden. Unter der Woche ist daran gearbeitet worden. Mit höherem Schwierigkeitsgrad soll das Unternehmen Klassenerhalt auf jeden Fall gelingen, auch wenn das Personal noch ein Fragezeichen aufwirft. Sollte Christian Kischel, dessen Einsatz aus privaten Gründen auf der Kippe steht, ausfallen, so tanzt die Formation diesmal nur mit sieben Paaren.

Mit sieben Paaren indes hat die TSG Lüdenscheid schon einmal in dieser Saison ein Kleines Finale gewonnen - pikanterweise im Turnier beim Rivalen in Wesel.. So bleibt die Zuversicht. Und mit ihr die Hoffnung auf ein Stimmungshoch bei der anschließenden Geburtstagsparty des Trainers o TM


Lüdenscheider Nachrichten, 15.05.2004