13.02.2009, WR, Der 5. Platz ist für die TSG noch nicht zementiert

Der 5. Platz ist für die TSG noch nicht zementiert

Alles scheint festgezurrt. ...

... Grün-Gold-Club Bremen A wird erneut Sieger, TSZ Velbert holt sich Platz zwei, Bremens B-Formation wiederholt Rang drei, die Formations-Gemeinschaft TSC Aachen/TD Düsseldorf TSC Rot-Weiß wird Vierter, für die TSG Lüdenscheid bleibt Platz fünf, und die Süd-Fraktion TSC Residenz Ludwigsburg, TSG Backnang und 1. TC Ludwigsburg rutscht wie gehabt ins Kleine Finale.

Vor dem dritten von fünf Bundesliga-Turnieren im Lateintanz am morgigen Samstag in der schmucken Arena Kreis Düren ist zu vermuten, dass sich allenfalls marginale Veränderungen in der Reihenfolge, die seit dem Auftaktturnier in Bremen besteht, ergeben werden.

Aber genau das will die TSG erreichen. "Wenn wir dieses Ziel nicht hätten, könnten wir ja gleich das Trainingsvideo bei den Wertungsrichtern einreichen", sagt Trainer Bernd Waldschmidt. Für ihn ist der fünfte Rang, auf den die Formation in Bremen (vier Fünfen, drei Dreien) und dann in Ludwigsburg (sechs Fünfen, eine Vier) tanzte, keineswegs zementiert. "Sicher, es wird gerade in Düren, wo Aachen/Düsseldorf einen Heimvorteil hat, schwierig, aber wir werden uns nicht kampflos geschlagen geben", glaubt Waldschmidt: "Eine Überraschung ist immer möglich." Also: Die TSG will erstmals in dieser Bundesliga-Saison auf Platz Aachen/Düsseldorf vom vierten Platz verdrängen.

Dafür wurde das Trainingspensum in den letzten Wochen auf dem gewohnt hohen Level gehalten und im Programm "Planets" in einer Rumba-Sektion eine technische Kleinigkeit mit den Armen der Damen verändert. Personell wird es jedoch erneut eine Umbesetzung geben, erstmals in diesem Jahr bei den Herren: Pascal Ruben ist beruflich in Indien unterwegs und wird von Werner Hartmann vertreten.

Für den Ersatztänzer ist es das Saisondebüt, doch da er vollständig mittrainiert hat, dürfte ihm die Umsetzung von "Planets" keine Probleme bereiten. Hartmann wird an der Seite von Roberta Leo tanzen. Dafür bilden Stefanie Eggers und Christian Boldt wieder ein Paar.

Das Trainergespann mit Bernd Waldschmidt und Petra Heiduk will im Gegensatz zum letzten Turnier in Ludwigsburg diesmal gleich in der Vorrunde eine "aggressive" Mannschaft sehen, "denn in Ludwigsburg hatten sich unsere Fehler in der Vorrunde bei den Wertungsrichtern so festgesetzt, dass sie auch im Finale Eindruck hinterlassen haben", so Waldschmidt, der deshalb ein hoch motiviertes Team erwartet: "Denn es ist unsere letzte Chance, das bisherige Ergebnis doch noch zu drehen."


Westfälische Rundschau, 13.02.2009